Mit einer ersten Spende von Fr. 100.- wird ein Altersheimfonds geschaffen.
Beschluss der Gemeindeversammlung Windisch, den Erlös eines Liegenschaftsverkaufs im Betrag von Fr. 42'000.- dem Altersheimfonds zuzuweisen.
Als Trägerschaft wird die Stiftung Altersheim Windisch gegründet, eine Liegenschaft mitten im Dorf kann erworben und ein Projektwettbewerb durchgeführt werden.
Spatenstich für das Altersheim.
Beim Graben stösst man auf die noch intakte römische Wasserleitung, die heute im Untergeschoss der Alterssiedlung besichtigt werden kann.
Das ganze Dorf Windisch feiert die Einweihung des neuen, zweckmässigen Altersheimes.
Ordentliche Betriebsjahre.
Der Stiftungsrat befasst sich mit der Frage der Bedürfnisse der Gemeinde an Altersheimplätzen. Eine Arbeitsgruppe erarbeitet ein Leitbild. Zukünftige Ansprüche und Bedürfnisse quantitativer und qualitativer Natur werden erarbeitet.
Der Gemeinderat lässt durch eine Kommission einen Bericht über «Alt werden in Windisch» erstellen. Dabei sind zwei Mitglieder des Stiftungsrates.
Diese Kommission unterbreitet folgende Anträge an den Gemeinderat:
Ausbau der SPITEX-Dienste
Förderung der Erstellung von mind. 15 zusätzlichen Alterswohnungen
Unterstützung des Projektes «Senioren helfen Senioren»
Ausbau des Alters- und Pflegeheimes auf 100 Betten
Festhalten des behindertengerechten Bauens in der Gemeindeordnung
Altersheimvertrag mit der Gemeinde Mülligen. Die Gemeindeversammlung von Mülligen beschliesst am 28. Juni 1991, sich durch Einkauf in die Stiftung zu beteiligen.
Die Gemeinde Habsburg folgt dem Beispiel der Gemeinde Mülligen und unterzeichnet am 28. Juli 1992 einen Altersheimvertrag. Ein «Tag der offenen Tür» leitet das Jubiläumsjahr ein.
Vom 11.-13. September findet das grosse Altersheimfest zum 25-Jahre-Jubiläum statt. Dabei werden die drei erstprämierten Vorschläge aus dem Altersheimerweiterungs-Projekt- wettbewerb präsentiert. Im Oktober erteilt der Stiftungsrat dem Sieger den Auftrag, das Vorprojekt zu erarbeiten.
Der Regierungsrat genehmigt das Vorprojekt. Anschliessend genehmigt der Stiftungsrat das Detailprojekt und den Kostenvoranschlag.
Der Gemeinderat erteilt die Baubewilligung. Die Gemeindeversammlungen von Mülligen und Habsburg und der Einwohnerrat Windisch beschliessen, über 10 Jahre einen jährlichen Beitrag für Fremdfinanzierungskosten zu leisten.
Am 27. März erfolgt der Spatenstich zum Erweiterungsbau.
Ende Oktober ist der Erweiterungsbau betriebsbereit.
Im ersten Semester erfolgt die Fertigstellung der Sanierung des Erdgeschosses und des 6. Obergeschosses des Altbaus.
Am 11. September erfolgt die Einweihungsfeier für den gesamten Erweiterungsbau zusammen mit dem Dorffest «Windisch aus dem Häuschen». Der stolze Ertrag von Fr. 93'000.- wird auf die veranstaltenden Vereine, auf die Stiftung Altersheim Windisch und den Verein für Alterswohnungen aufgeteilt. Projektstudie für den Umbau der Alterssiedlung.
Die Alterssiedlung wird umgebaut. Durch Aufbau eines Stockwerkes stehen neu 15 moderne 2- und 2 1/2-Zimmer- Alterswohnungen zur Verfügung.
Die total sanierte Alterssiedlung wird bezogen und an einem «Tag der offenen Tür» der Bevölkerung der Trägergemeinden vorgestellt.
Die Umgebungs- und Gartengestaltung rund ums Heim wird abgeschlossen.
Am 25. Juni erhalten das Altersheim und die Alterssiedlung den gemeinsamen Namen Betagtenzentrum LINDENPARK.
Ordentliche Betriebsjahre.
Das durchschnittliche Eintrittsalter der Bewohnenden steigt stetig an; es liegt mittlerweile bei 86 Jahren. Beim Eintritt besteht meistens bereits eine mehr oder weniger stark ausgeprägte Pflegebedürftigkeit. Als Folge davon wird die klassische Trennung zwischen Alters- und Pflegeheim aufgehoben.
Der Lindenpark nimmt seine Verantwortung gegenüber den steigenden Anforderungen wahr und beginnt mit der Lehrlingsausbildung. Mittlerweile ermöglicht der Betrieb bereits fünf Jugendlichen, eine anerkannte Lehre abzuschliessen.
Die 3 Trägergemeinden leisten keine jährliche Beiträge mehr an die Stiftung. Sie beauftragen den Stiftungsrat, ein Konzept für den verselbständigten und eigenwirtschaftlichen Betrieb des Lindenparks auszuarbeiten. Die Trägerschaft soll derart strukturiert werden, dass weiterhin ein marktkonformes und konkurrenzfähiges Angebot für breite Bevölkerungsschichten sicherstellt ist.
Die 3 Trägergemeinden beschliessen zusammen mit den Gemeinden des Eigenamtes die Erstellung eines regionalen Altersleitbildes.
Der Kanton Aargau erhält auf den 1. Januar 2008 ein neues Pflegegesetz.
Am 19. Juni 2008 findet ein Audit des Kantonalen Gesundheitsdepartementes über unsere Leistungs- und Qualitätsfähigkeit statt. Wir erzielen das bisher höchste Punktetotal im Kanton.
Auf den 1. Januar 2009 übernimmt die neu gegründete Sanavita AG die Aktiven und Passiven sowie die Geschäftstätigkeit der Stiftung Altersheim Windisch resp. des Betagtenzentrums Lindenpark. Die Sanavita AG ist zu 100% im Besitz der Gemeinden Windisch, Mülligen und Habsburg. Die Stiftung Altersheim Windisch wird in Stiftung Sanavita umfirmiert. Sie kümmert sich in Zukunft um die Förderung und Unterstützung der Sanavita AG, insbesondere durch Informationsarbeit, finanzielle Unterstützung und Freiwilligenarbeit.
Sanavita AG • Lindhofstrasse 2 • 5210 Windisch • info@sanavita-ag.ch • Tel. 056 460 44 44 • Fax 056 460 44 00